Kniespezialisten in Seligenstadt bei Frankfurt - Moderne Kniechirurgie

Die Gesundheit und Funktion Ihrer Knie stehen bei uns im Mittelpunkt. Unsere erfahrenen Kniespezialisten in Seligenstadt bei Frankfurt bieten Ihnen eine umfassende Betreuung rund um die Behandlung von Kniebeschwerden. Von minimalinvasiven Eingriffen wie der Kniearthroskopie bis hin zur modernen Endoprothetik: Wir entwickeln individuelle Therapiekonzepte, um Ihre Mobilität und Lebensqualität nachhaltig zu verbessern. Als zertifizierter Spezialist der Deutschen Kniegesellschaft und der AGA verfügt Dr. Eisenbeis gemeinsam mit seinem Team über fundierte Expertise in der Behandlung von Kniearthrose und dem Einbau von Knieprothesen.

Ihre Kniespezialisten in Frankfurt

Bild: Knieprothese

Unser Expertenteam der Kniechirurgie in Seligenstadt bei Frankfurt steht Ihnen mit umfassender Erfahrung und modernsten Behandlungsmethoden zur Seite. Unter der Leitung von Chefarzt Dr. med. Klaus Eisenbeis, einem von der Deutschen Kniegesellschaft zertifizierten Kniechirurgen und AGA-zertifizierten Kniespezialisten, erhalten Sie eine präzise Diagnose und individuell abgestimmte Therapiekonzepte.

Unser Fokus liegt auf der Behandlung komplexer Knieerkrankungen wie der Kniearthrose sowie auf minimalinvasiven Eingriffen und endoprothetischen Operationen. Durch kontinuierliche Fortbildungen und den Einsatz modernster Technologien gewährleisten wir Ihnen höchste medizinische Qualität und Sicherheit.
Dank unserer interdisziplinären Zusammenarbeit mit weiteren Fachbereichen bieten wir Ihnen eine ganzheitliche Versorgung – von der konservativen Therapie bis hin zu spezialisierten operativen Eingriffen. Ihr Wohlbefinden und Ihre Mobilität sind unser oberstes Ziel.

Unser Behandlungsschwerpunkt: Kniegelenksarthrose (Gonarthrose)

Die Kniegelenksarthrose, auch Gonarthrose genannt, beschreibt einen fortschreitenden Verschleiß des Gelenkknorpels, der zu degenerativen Veränderungen des umliegenden Knochens, der Bandstrukturen und der Muskulatur führt. Arthrose zählt zu den häufigsten Ursachen für Kniebeschwerden und kann die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. In Deutschland sind schätzungsweise etwa 9 Millionen Menschen von dieser Erkrankung betroffen. Ab dem 40. Lebensjahr lassen sich bei vielen Menschen erste Anzeichen einer Arthrose im Röntgenbild erkennen.


Zu den häufigsten Risikofaktoren zählen neben dem Alter auch starkes Übergewicht, chronische Überlastung, angeborene oder erworbene Beindeformitäten sowie entzündliche Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis. Diese Faktoren können den Abbau des Gelenkknorpels beschleunigen und die Entstehung einer Kniearthrose begünstigen.


Typische Symptome der Gonarthrose umfassen:

  • Morgensteifigkeit: Schwierigkeiten, das Knie nach längerem Ruhen zu bewegen.
  • Anlauf- und Belastungsschmerzen: Schmerzen bei den ersten Bewegungen oder unter körperlicher Belastung.
  • Schwellungen und Ergüsse: Häufig begleitet von Schwellungszuständen und wiederkehrenden Gelenkergüssen.


Fortgeschrittene Stadien: Gelenkdeformierungen mit sichtbarem Gelenkreiben oder -knirschen (Krepitationen).


In unserer Abteilung für Kniechirurgie in Seligenstadt bei Frankfurt liegt der Fokus auf der umfassenden Behandlung von Kniearthrose – von der Diagnostik bis zur individuellen Therapie. Mit modernsten Diagnose- und Behandlungsmethoden stellen wir sicher, dass wir Ihre Mobilität erhalten und Schmerzen effektiv lindern. Ob durch konservative Maßnahmen oder operative Eingriffe: Wir begleiten Sie auf dem Weg zu mehr Beweglichkeit und Lebensqualität.

Unser Behandlungsangebot: Die Kniearthroskopie

Die Kniearthroskopie, auch bekannt als Gelenkspiegelung, ist ein minimalinvasiver Eingriff, der eine präzise Diagnose und gezielte Behandlung von Kniegelenkserkrankungen ermöglicht. Diese Methode wird häufig bei frühem Knorpelverschleiß, Meniskusschäden oder entzündlichen Prozessen im Kniegelenk eingesetzt. Insbesondere bei einer noch nicht stark fortgeschrittenen Kniearthrose bietet die Arthroskopie effektive Lösungen, um Schmerzen zu lindern, die Beweglichkeit zu verbessern und die Notwendigkeit eines Gelenkersatzes hinauszuzögern. Im Rahmen der regenerativen Knorpeltherapie können kleinere, begrenzte Knorpelschäden mit speziellen Verfahren behandelt werden, um die Bildung von Ersatzknorpelgewebe zu fördern.

Zu den häufig eingesetzten Techniken zählen:

 

  • Mikrofrakturierung und Chondropicking: Hierbei wird die Knorpeloberfläche gezielt bearbeitet, um die Bildung von Ersatzknorpel anzuregen.
  • Mosaik- oder OATS-Plastik: Bei Schäden, die auch den darunterliegenden Knochen betreffen, werden körpereigene Knorpel-Knochen-Zylinder aus unbelasteten Gelenkbereichen entnommen und präzise in den Defekt eingesetzt.
  • Knorpeltransplantation: Körpereigene Knorpelzellen werden entnommen, gezüchtet und gezielt in den Defekt eingebracht, oft unterstützt durch eine Trägermatrix zur Förderung der Regeneration.


Bei stärker ausgeprägtem Verschleiß, der größere Flächen betrifft, können geschädigte Knorpelbereiche mit kleinen Walzen geglättet werden. Darüber hinaus umfasst die Arthroskopie weitere Maßnahmen zur Verbesserung des Kniezustands:

  • Spülung des Gelenkergusses: Entzündliche Flüssigkeiten werden entfernt, um die Reizung des Gelenks zu reduzieren.
  • Schonende Entfernung geschädigter Meniskusanteile: Insbesondere abgelöste oder eingeklemmte Meniskusteile, die Schmerzen verursachen, werden behandelt.
  • Glättung rauer Knorpelareale: Dies reduziert mechanische Belastungen und verbessert die Beweglichkeit.

Durch diese Eingriffe können die Symptome der Arthrose häufig deutlich gelindert werden, sodass ein kompletter Gelenkersatz hinausgezögert werden kann.
Die Kniegelenksarthroskopie wird entweder ambulant oder kurzstationär durchgeführt. Der Eingriff erfolgt in der Regel unter rückenmarksnaher Anästhesie (Spinalanästhesie) oder Vollnarkose, was eine sichere und weichteilschonende Behandlung gewährleistet.

Unser Behandlungsangebot: Die Endoprothetik

Die Knie-Endoprothetik umfasst den Ersatz des verschlissenen Kniegelenks durch eine individuell angepasste Prothese. Sie ist die optimale Lösung für Patienten mit fortgeschrittener Kniearthrose, wenn konservative Therapiemöglichkeiten ausgeschöpft sind. Unser erfahrenes Team setzt modernste Verfahren ein, um die Beweglichkeit und Lebensqualität unserer Patienten nachhaltig zu verbessern. Ob Teilprothesen, Totalendoprothesen oder individuelle Lösungen – wir finden für jedes Knie die passende Behandlung.

Totalendoprothese - Wann ist eine Kniegelenksprothese sinnvoll?

Ursachen für den vorzeitigen Verschleiß des Kniegelenks können neben der Arthrose auch frühere Verletzungen (z.B. Kreuzband- oder Meniskusrisse, Schienbeinkopfbrüche) sowie angeborene Fehlstellungen wie X- oder O-Beine sein. Wenn konservative Therapien wie Physiotherapie, Arthroskopie oder medikamentöse Maßnahmen nicht mehr ausreichen und die Lebensqualität erheblich eingeschränkt ist, kann die Implantation eines künstlichen Kniegelenks eine wirkungsvolle Lösung bieten. Ziel des Eingriffs ist es, jahrelange Schmerzen zu beseitigen und die Bewegungsfreiheit wiederherzustellen.


Ablauf der Knieprothesen-Operation

Die Knie-Endoprothetik erfolgt in der Regel als Oberflächenersatz, bei dem die durch Arthrose zerstörten Gelenkanteile präzise entfernt und durch individuell geplante Prothesenkomponenten ersetzt werden. Mithilfe digitaler Röntgenaufnahmen und moderner Planungssoftware wird die Größe und Form der Prothese bereits vor der Operation exakt auf die anatomischen Gegebenheiten des Patienten abgestimmt.

  • Schonende Operationsmethoden: Während der unter einer Stunde dauernden Operation wird das umliegende Gewebe weichteil- und muskelschonend behandelt. Der Eingriff erfolgt in der Regel mit zementierter Verankerung der Prothesenkomponenten.
  • Minimaler Blutverlust: Durch moderne Techniken beträgt der Blutverlust meist weniger als 500 ml, wodurch Bluttransfusionen in der Primäroperation selten notwendig sind.
  • Individuelle Prothesenanpassung: Dank digitaler Planungssoftware wird die Prothese passgenau implantiert, was eine langfristige Haltbarkeit und Funktionalität gewährleistet. In besonderen Fälle kommt eine nach vorheriger CT-Planung individuell für Sie angefertigte Prothese zum Einsatz. Fragen Sie uns gerne danach.


Nach der Knieprothese-Operation

Für eine optimale Genesung sorgt ein umfassendes Schmerzmanagement mit Schmerzkathetern oder bedarfsweise aktivierbaren Schmerzpumpen. Bereits während etwa 5-7-tägigen stationären Aufenthalts beginnt die physiotherapeutische Nachbehandlung. Diese umfasst:

  • Bewegungs- und Muskelaufbauübungen,
  • Gangschulung und Koordinationstraining,
  • Vorbereitung auf die anschließende Rehabilitation (stationär oder ambulant).


Die postoperative Betreuung schließt auch die Organisation der etwa dreiwöchigen Reha-Maßnahmen durch unseren Sozialdienst ein. Nach erfolgreicher Rehabilitation begleiten wir Sie weiterhin im Rahmen unserer Nachsorge-Sprechstunden und kontrollieren den Heilungsverlauf.


Teilprothesen- Schlittenprothesen

Für Patienten mit einem einseitigen Gelenkverschleiß, meist im inneren Bereich des Kniegelenks, können Teilprothesen, auch Schlittenprothesen genannt, eine hervorragende Alternative zum vollständigen Gelenkersatz darstellen. Dieser minimalinvasive Eingriff bietet eine gezielte Behandlung der Arthrose, ohne das gesamte Gelenk ersetzen zu müssen.


Wann sind Schlittenprothesen geeignet?

Schlittenprothesen kommen insbesondere dann infrage, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:

  • Einseitige Arthrose: Der Gelenkverschleiß ist auf den inneren oder äußeren Knieabschnitt begrenzt.
  • Stabilität der Bänder: Das vordere Kreuzband und andere stabilisierende Strukturen des Gelenks sind intakt.
  • Geringe Achsfehlstellungen: Fehlstellungen wie O- oder X-Beine sollten unter 20° liegen.

Diese gezielte Versorgung ermöglicht es, die gesunden Gelenkbereiche und Strukturen weitgehend zu erhalten.

Vorteile von Teilprothesen

Der Eingriff mit Schlittenprothesen bietet zahlreiche Vorteile, darunter:

  • Noch schonenderer Zugang: Dank muskel- und gelenkschonender Operationsmethoden und eines kürzeren Hautschnitts wird das Gewebe minimal belastet.
  • Kürzere Operationszeit: Die Eingriffsdauer ist geringer als bei einer Totalprothese, was auch den Blutverlust minimiert.
  • Schnellere Genesung: Die verkürzte Rehabilitationszeit ermöglicht eine schnellere Rückkehr zu alltäglichen Aktivitäten.
  • Erhalt von Knochenstruktur: Da nur der betroffene Gelenkabschnitt ersetzt wird, bleibt mehr Knochenmasse erhalten. Das erleichtert mögliche Wechseloperationen in der Zukunft, bei denen ein vollständiger Gelenkersatz erforderlich sein könnte.

Individualprothetik

Für Patienten, bei denen Standard-Knieprothesen keine optimale Lösung bieten, stellt die Individualprothetik eine präzise und innovative Alternative dar. Individuell angefertigte Knieprothesen sind speziell auf die Anatomie des jeweiligen Kniegelenks abgestimmt und ermöglichen eine noch natürlichere Nachbildung der ursprünglichen Gelenkfunktion.


Vorteilen von Individualprothesen:

  • Anatomische Anpassung: Die Prothese wird exakt an die Breite und Form des Kniegelenks angepasst, sodass sie besser mit den natürlichen Bewegungsabläufen harmoniert.
  • Individuelle Kniescheibenführung: Die Position der Rinne für die Kniescheibe orientiert sich an der natürlichen Anatomie und nicht an einer standardisierten Mitte.
  • Natürliche Radien: Die Radien des Kniegelenks werden detailliert nachgebildet, um die Bewegung so präzise wie möglich wiederherzustellen.


Wechselendoprothetik

Eine Knieprothese kann über viele Jahre hinweg für Schmerzfreiheit und Mobilität sorgen. Doch wie jede medizinische Lösung unterliegt auch sie einem natürlichen Verschleiß. Wenn sich eine Knieprothese lockert, verschleißt oder Komplikationen auftreten, bietet die Wechselendoprothetik eine effektive Möglichkeit, die Funktion und Stabilität des Kniegelenks wiederherzustellen.
Kommt es durch die Lockerung über die Jahre zu Knochenverlusten unterhalb der Prothesenkomponenten und sind die Bandstrukturen Ihres Kniegelenks ausgelockert, so haben wir die Möglichkeit, die Oberflächenprothese zu entfernen und durch eine Prothese mit spezieller Stielverankerung und Aufbauoptionen mit oder ohne Koppelung einzusetzen.

Häufige Fragen zur Kniechirurgie

Wie lange dauert die Genesung nach einer Knie-Arthroskopie?

Wie lange dauert die Genesung nach einer Knie-Arthroskopie?

Die Genesungszeit nach einer Knie-Arthroskopie hängt von der individuellen Belastung ab:

  • Bürotätigkeiten: Bereits nach 1 - 2 Wochen möglich.
  • Körperlich anstrengende Arbeiten: Nach etwa 3 - 6 Wochen.
  • Sportliche Aktivitäten: Ebenfalls nach 3 - 6 Wochen.
  • Viele Patienten können nach einer Woche leichte, körperlich nicht belastende Tätigkeiten wieder aufnehmen.

Was passiert bei einer arthroskopischen Knieoperation?

Was passiert bei einer arthroskopischen Knieoperation?

Bei einer Kniearthroskopie wird eine winzige Kamera durch kleine Schnitte in das Knie eingeführt, um das Gelenk von innen zu untersuchen. Über weitere kleine Schnitte können chirurgische Instrumente eingeführt werden, um Schäden minimalinvasiv zu reparieren. Ziel ist es, diagnostische und therapeutische Maßnahmen in einem Eingriff zu vereinen.

Was wird bei einer Arthroskopie am Knie gemacht?

Was wird bei einer Arthroskopie am Knie gemacht?

Die Kniearthroskopie ermöglicht sowohl die Untersuchung als auch die Behandlung von Kniegelenksproblemen. Neben dem „Hineinschauen“ ins Gelenk werden minimalinvasive Verfahren wie das Glätten von Knorpelschäden, die Entfernung von entzündetem Gewebe oder das Beheben von Meniskusrissen durchgeführt.

Ist bei einer arthroskopischen Knieoperation eine Vollnarkose erforderlich?

Ist bei einer arthroskopischen Knieoperation eine Vollnarkose erforderlich?

Nein, in den meisten Fällen reicht eine Regionalanästhesie aus. Dadurch werden Nebenwirkungen einer Vollnarkose vermieden, was die Erholungszeit für den Patienten verkürzen kann.

Was ist eine Endoprothese im Knie?

Was ist eine Endoprothese im Knie?

Eine Endoprothese im Knie, auch Knie-TEP (Total-Endoprothese), ist ein Oberflächenersatz des Kniegelenkes, der dauerhaft im Körper verbleibt. Es ersetzt die verschlissenen Gelenkanteile durch Prothesenkomponenten für den Oberschenkel, das Schienbein und optional die Kniescheibe.

Wie lange dauert eine Knieprothesen OP?

Wie lange dauert eine Knieprothesen OP?

Die Operation dauert in der Regel unter einer Stunde. Dabei werden die zerstörten Gelenkanteile entfernt und durch ein individuell angepasstes Kunstgelenk ersetzt.

Wann ist normales Treppensteigen nach einer Knie-TEP möglich?

Wann ist normales Treppensteigen nach einer Knie-TEP möglich?

Nach einer Knie-TEP (Total-Endoprothese) kann normales Treppensteigen in der Regel nach 6 Wochen wieder problemlos durchgeführt werden. Physiotherapie hilft, die Beweglichkeit und die Kraft im Kniegelenk zu verbessern.

Ist Autofahren nach einer Knie-TEP erlaubt?

Ist Autofahren nach einer Knie-TEP erlaubt?

Autofahren ist nach einer Knie-TEP möglich, sobald der Patient in der Lage ist, das Knie schmerzfrei und sicher zu bewegen. In der Regel ist dies 4 bis 6 Wochen nach der Operation der Fall. Ihr Arzt wird dies individuell mit Ihnen besprechen.

Wie lange dauert die Heilung bei einem künstlichen Kniegelenk?

Wie lange dauert die Heilung bei einem künstlichen Kniegelenk?

Die Heilungsdauer hängt von der Art und dem Umfang der Operation ab. Im Durchschnitt dauert die vollständige Heilung etwa 3 bis 6 Monate. Physio- und Rehabilitationstherapie unterstützen den Prozess, sodass viele Patienten bereits nach wenigen Wochen wieder eine gute Beweglichkeit erreichen.

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