Interdisziplinäre Intensivmedizin und Intermediate Care

Umfassende intensivmedizinische Versorgung

Herzlich Willkommen auf den Seiten der Klinik für Interdisziplinäre Intensivmedizin und Intermediate Care (IMC) des Asklepios Klinikums Schwalmstadt. Unser hoch qualifiziertes Team bestehend aus speziell ausgebildeten Intensivmedizinern und Krankenpflegekräften steht an 365 Tagen rund um die Uhr für kritisch und lebensbedrohlich erkrankte Patienten zur Verfügung.

Dabei behandeln wir sowohl Patienten nicht-operativer als auch operativer Fächer gemäß einem interdisziplinären Ansatz unter Anwendung aller modernen intensivmedizinischen Verfahren und Techniken. Um eine optimale Versorgung der Patienten zu gewährleisten, stehen uns insgesamt 12 vollwertig ausgestatte Intensivbetten, 4 IMC-Betten (Überwachungsbetten) und ein Schockraum zur Verfügung.

Unser Handeln richtet sich nach den aktuell gültigen Leitlinien und den von uns erstellten standardisierten Arbeitsabläufen (SOPs). Dabei steht der Mensch mit seinen individuellen Bedürfnissen stets an erster Stelle.

Interdisziplinäre Intensivstation

Team Intensivstation bei der Arbeit

Auf unserer Interdisziplinären Intensivstation überwachen und behandeln unsere speziell ausgebildeten Intensivmediziner und Intensivpflegekräfte unter anderem in Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten und Logopäden Patienten, die unter lebensbedrohlichen oder schwerverlaufenden Erkrankungen leiden.

Unsere 12 vollständig ausgestatteten Intensivplätze und 4 IMC-Überwachungsplätze bieten alle Möglichkeiten der modernen Intensivmedizin.

Ein erfahrenes und hochkompetentes Team betreut das ganze Spektrum komplexer intensivmedizinischer Krankheitsbilder. Dazu zählen beispielsweise Patienten mit

  • schwerer Lungenentzündung (Pneumonie),
  • schwerer COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung),
  • Lungenversagen (ARDS),
  • Blutvergiftung (Sepsis),
  • akuter Lungenembolie,
  • Herzinfarkt,
  • akuter (unvermittelt auftretender) Herzschwäche (Herzinsuffizienz),
  • akuten und schwerwiegenden Herzrhythmusstörungen,
  • schweren inneren Blutungen,
  • schweren Störungen des Hormonhaushaltes (z.B. Diabetes mellitus) und der Blutsalze (schwere Elektrolytverschiebungen),
  • Nierenversagen,
  • Vergiftungen (schwere Intoxikationen) und
  • schwerwiegenden Schlaganfällen (Apoplektischer Insult)

Des Weiteren betreuen wir Patienten nach komplexen operativen Eingriffen oder auch nach traumatologischen Notfällen, wie z.B. nach Verkehrsunfällen.

Zertifiziertes Cardiac Arrest Center

Als zertifiziertes Cardiac Arrest Center liegt einer unserer Schwerpunkte auf der Behandlung und Weiterversorgung von wiederbelebten Patienten, deren Zuweisung präklinisch durch den Rettungsdienst erfolgte, oder auch zur Weiterversorgung nach innerklinischem Herz-Kreislaufstillstand. In diesem Zusammenhang stehen uns ebenfalls alle gängigen und hochmodernen intensivmedizinischen Verfahren zur optimalen Versorgung der Patienten zur Verfügung.

Intensivmedizinisches Leistungsspektrum

Das Motiv zeigt einen Patienten im Intensivbett
© Adobe Stock

Auf unserer Intensivstation behandeln wir in etwa 1.000 Patienten pro Jahr. Für eine optimale und individuelle Behandlung unserer Patienten nutzen wir alle modernen technischen Verfahren der Intensivmedizin.

Zu unserem Leistungsspektrum zählen beispielsweise:

  • alle gängigen Verfahren der invasiven- und nicht-invasiven Beatmung
  • maschinelle Nierenersatzverfahren (Dialyse)
  • invasive und nicht-invasive Hypothermieverfahren (Kühlungsverfahren nach Reanimation)
  • die Anwendung von Herzunterstützungssystemen in Zusammenarbeit mit der Klinik für Kardiologie (Anwendung bei kardiogenem Schock)
  • das mechanische Thoraxkompressionsgerät zur Unterstützung bei kardio-pulmonaler Reanimation
  • gängige Sonografieverfahren und Dopplerverfahren aller Organsysteme bettseitig
  • Echokardiografie des Herzens (von außen) und transösophageale Echokardiografie (Schluckecho-Untersuchung des Herzens von „innen“) bettseitig
  • erweitertes Monitoring des Herz-Kreislaufsystems (pulmonalarterieller Katheter, Pulskonturanalyse) z.B. zur Messung des Herzzeitvolumens
  • Videounterstütze Spiegelungen der Lunge (Bronchoskopie)
  • alle gängigen Endoskopieverfahren (Magen- und Darmspiegelung)
  • Anwendung inhalativer Sedierungstechniken (schonende Sedierung durch Inhalationsnarkotika)
  • die erweiterte postoperative Schmerzbehandlung
  • die Durchführung von Luftröhrenschnitten (erweiternde Punktionstrachotomie)
  • die Vorhaltung und Besetzung des innerklinischen Notfallteams
  • die Akutversorgung und Stabilisierung kritisch kranker PatientInnen im eigenen Schockraum
  • regelmäßige Infektionsvisiten mit den ABS-Experten unserer Klinik (ABS: Antibiotic Steward-Ship)

Unser Team

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