Ein Vorreiter in der Digitalisierung

Integrierte Hard- und Software vereinfacht Abläufe und sichert Behandlungsqualität

LINDENLOHE. „Auch wenn Computer und Software-Lösungen für sich bereits einen besonderen Reiz besitzen, geht es bei uns immer zuallererst um den Menschen: Um die Patienten und um die Mitarbeiter.“ Wenn Dr. Marco Strauch die digitalen Initiativen der Asklepios Klinik Lindenlohe beschreibt, führt er vor allem die Vorteile der Digitalisierung ins Feld, die eine deutlich effizientere Dokumentation, Bearbeitung, Organisation und Nutzung aller Patienteninformationen mit sich bringt. Der Leitende Oberarzt, der in Lindenlohe der Abteilung Allgemeine Orthopädie, Endoprothetik und Unfallchirurgie vorsteht, und Klinik-Geschäftsführer Felix Sasse sind nicht nur überzeugt von den Möglichkeiten der Digitalisierung – sie sorgen auch dafür, dass sie konsequent umgesetzt wird.

 

Die Digitalisierung hat alle Branchen ergriffen – und auch in den Krankenhäusern Einzug gehalten. Allerdings findet man in vielen Einrichtungen aktuell nur ein oder wenige digitale Lösungen, die zudem häufig noch nicht miteinander vernetzt sind. Ganz anders die Asklepios Klinik Lindenlohe, in der man die Digitalisierung auch jenseits der OP-Säle „integriert und skalierbar“ immer weiter vorantreibt. „Bis Ende des Jahres kommen weitere digitale Projekte hinzu, aber unsere Lösungen, die im Einsatz sind, können sich bereits jetzt sehen lassen“, so Felix Sasse:

 

Die digitale Patientenakte machte vor wenigen Jahren den Anfang. In ihr werden alle Unterlagen, die im Verlauf einer Behandlung erstellt und in Umlauf gebracht werden, entweder noch während des Patientenaufenthalts in der Klinik oder gleich danach digitalisiert.

 

Die digitalen Visitenwagen auf allen Stationen sind quasi ein „PC auf Rädern“, mit dem Arzt und Pflege sämtliche Patienteninformationen während der Visite abrufen und neue Informationen direkt in die digitale Akte (und nicht erst im Nachgang) eintragen können. Der Riesenvorteil: Die Visite steht im Mittelpunkt, die Dokumentation läuft nebenbei mit.

 

Die digitale Aufklärung vor einer Operation – in Verbindung mit der digitalen Erfassung von Daten mittels der Software „EndoDok“ für das Endoprothesen-Register per Tablet. Die Daten sind im Anschluss direkt im System und müssen weder gedruckt noch gescannt werden.

 

Die digitale Patientenumfrage für die stationären Patienten der Klinik. Zuerst mit Stift und Papier, dann zusätzlich über QR-Code zum Scannen auf dem eigenen Smartphone, jetzt via Tablets, die auf jeder Station bereitgehalten werden. Das erklärte Ziel: Dank repräsentativer Umfragen die Qualität in sämtlichen Bereichen der Klinik verbessern.

 

Das digitale schwarze Brett, das sind drei große Monitore, die hochkant nebeneinander im Eingangsbereich der Klinik angebracht sind. Hier erhalten Patient*innen und Besucher*innen digital und flexibel aktuelle News und wichtige Informationen wie z.B. auch Lagepläne.

 

Das digitale Bilddatenportal „mRay“ in der Radiologie: Der Patient erhält statt einer CD mit seinen Bildern jetzt einen QR-Code, mit dem er seine Bilder online abrufen kann – und damit immer „bei sich hat, ohne etwas dabei zu haben“.

 

Felix Sasse und Dr. Marco Strauch unisono: „Wenn alle Beteiligten, vom Patienten über den Facharzt in der Klinik bis zum Hausarzt und dem Physiotherapeuten auf dem gleichen Informationsstand sind, dann bedeutet dies in der Konsequenz eine lückenlos aufeinander abgestimmte Betreuung und letztlich eine gesicherte und noch höhere Behandlungsqualität“.

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