50plus und depressiv?

  • Asklepios Fachklinikum Brandenburg bietet Hilfe für Lebenskrisen in der zweiten Lebenshälfte
  • Neues Angebot für Erwachsene mit psychischen Erkrankungen ab dem 50. Lebensjahr

Brandenburg, 24.03.2025 Als größtes psychiatrisch-neurologisches Fachkrankenhaus des Landes Brandenburg bietet das Asklepios Fachklinikum Brandenburg seit vielen Jahren optimale Bedingungen für die Behandlung psychiatrisch-neurologischer Krankheitsbilder an.
Im September 2024 wurde das Angebot um die Station 50+ erweitert. Auf dieser neuen Station wird Erwachsenen ab dem 50. Lebensjahr, die mit den Herausforderungen des Älterwerdens konfrontiert und überfordert sind, eine umfassende psychiatrische und psychotherapeutische Behandlung angeboten. Die Station 50+ ist speziell auf die zweite Lebenshälfte ausgerichtet und bietet Patientinnen und Patienten mit psychischen Erkrankungen und in Krisensituationen Stabilisierung und haltgebende Behandlung und Betreuung.

50plus als besondere Herausforderung

„Viele Menschen erleben die Zeit nach ihrem 50. Lebensjahr als besondere Herausforderung. Der Körper verändert sich, die Kräfte lassen schneller nach, Stress fühlt sich anstrengender an. Es fällt zunehmend schwerer, mehrere Dinge gleichzeitig zu tun. Zwar ist das Haus gebaut und die Kinder gehen vielleicht schon ihre eigenen Wege, aber nun rutschen Eltern und Schwiegereltern nach, die mehr Aufmerksamkeit oder auch Betreuung benötigen. Veränderungen am Arbeitsplatz werden nicht mehr locker weggesteckt. Das wird besonders für die Menschen brisant, die den Sinn ihres Lebens und ihren Selbstwert in starkem Ausmaß mit Leistung und Nützlichkeit verknüpfen. Trennungen oder der Tod des Partners stellen das Leben auf den Kopf. All diese Faktoren können das seelische Gleichgewicht erschüttern und krankmachen“ erklärt Herr Dr. Rok Korosec, komm. chefärztlicher Leiter der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Asklepios Fachklinikum Brandenburg.


Das Angebot der Station 50+ richtet sich an Erwachsene mit schweren Krisen, die durch Verlusterlebnisse in Familie und Beruf oder durch Beziehungsprobleme ausgelöst wurden. Patienten, die durch das bevorstehende oder bereits erfolgte Ausscheiden aus dem Berufsalltag psychische Probleme haben oder deren Leistungsfähigkeit durch eine psychische Beeinträchtigung abgenommen hat, finden hier die richtige Therapie. Behandelt werden ebenfalls depressive und ängstliche Erkrankungen nach dem 50. Lebensjahr.

Stationäre Behandlung oft sehr hilfreich und sinnvoll

„Bei ausgeprägten Krankheitssymptomen und einem belastenden sozialen Umfeld kann eine stationäre Behandlung nötig sein. Oft ist es sehr hilfreich und sinnvoll, das gewohnte Lebensumfeld zu verlassen. Wir bieten hier auf der Station einen geschützten Rahmen und eine Betreuung, die Sicherheit vermittelt“ führt Herr Dr. Korosec weiter aus.
Die Station 50+ verfügt über 16 Betten. Die Patienten sind in eine Patientengruppe integriert und werden dennoch individuell durch das Behandlungskernteam begleitet. Zum interdisziplinären Behandlungsteam gehören Ärzte, Therapeutinnen und Therapeuten, Pflegefachpersonen und Sozialarbeitende. Ziel der stationären Behandlung ist es, den Patienten bei der Bewältigung der Krise zu unterstützen, damit der Alltag möglichst bald wieder bewältigt werden kann.

Zurück in Alltag und Familie

„Unsere Patienten sollen ihre psychische und körperliche Stabilität wiedererlangen, um ihr normales Leben in ihrem Alltag, in der Familie, in der Gesellschaft und am Arbeitsplatz weiterführen zu können. Sie lernen in der Zeit bei uns das eigene Verhalten in Problemsituationen zu verstehen und zu respektieren. Gemeinsam besprechen wir, wie Rückfälle in Zukunft vermieden werden und Frühwarnzeichen stressbedingter Belastungen erkannt werden können. Bei unserer Behandlung beziehen wir Angehörige oder Bezugspersonen aus dem Umfeld mit ein.“ berichtet Herr Dr. Korosec. Am Ende der stationären Behandlung auf der Station 50+ wird gemeinsam mit den Patienten die weitere ambulante psychiatrische und psychotherapeutische Behandlung geplant. Die im stationären Rahmen begonnene Therapie sollte dann in jedem Fall ambulant fortgesetzt werden.

Jederzeit erreichbar und aufnahmebereit

Notfallpatienten können sich jederzeit in unserer Zentralen Aufnahme Psychiatrie vorstellen. Ob Vorstellung durch den Notarzt, durch die Rettungssanitäter oder auch bei Selbstvorstellung - alle Patienten werden hier in einem Computersystem registriert, erste Untersuchungen und Behandlungen gestartet und alles weiter Notwendige veranlasst. Eine Aufnahme ist rund um die Uhr möglich.
Versäumen Sie keine Zeit! Bitte rufen Sie uns im Notfall jederzeit an: 03381 - 78 1234!

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