ACH on Tour 2025 in Budapest und Szeged: Persönliche Einblicke für Studierende
Ungarn, 3.-5. März 2025: Auch in diesem Jahr war das Team des Asklepios Campus Hamburg (ACH) um Prof. Dr. Karl Oldhafer, Elisa Jannsen und Dr. Arne Krause wieder in Ungarn unterwegs. Kurz vor Beginn der Bewerbungsphase informierte das Team in Budapest und Szeged Medizinstudierende persönlich über die Wechselmöglichkeiten an den ACH zum 5. und 7. Semester.
Unterstützt wurde das Team von dem Stipendiaten Luca Belke aus dem 8. Semester, der den Studierenden aus erster Hand persönliche Einblicke in den Alltag am ACH gab. Er schilderte das Lernen in kleinen Gruppen, die enge Zusammenarbeit mit den Asklepios Kliniken und das Leben in Hamburg, wobei die Zuhörer:innen besonders die Einblicke in die praktischen Übungen im Skills Lab und die ersten Klinik-Einsätze interessierten.
Nach zwei Tagen voller spannender Begegnungen, inspirierender Gespräche und produktiver Meetings zieht das Team Bilanz.

Erster Halt: Budapest – Austausch, Bewerbungsgespräche und Kooperationen
Mit der Sonne auf den Tragflächen ging es am Montagmorgen im Flieger von Hamburg über Frankfurt nach Budapest. Beste Voraussetzungen für einen erfolgreichen Tag, da neben der Informationsveranstaltung für die Semmelweis-Studierenden der Vorklinik weitere Termine auf dem Programm standen. So nutzte das ACH-Team den Besuch in Budapest auch für den persönlichen Austausch mit den ungarischen Kolleg:innen.
Einer dieser Termine war das Treffen mit Prof. Dr. Alan Alpár, dem Vizerektor für Internationales Studium an der Semmelweis Universität, um aktuelle Dekanatsangelegenheiten zu besprechen. Zudem gab es ein Treffen mit Dr. Tamás Hegedüs und Vágó Levente Béla, den Direktoren des Alumni-Vereins der Semmelweis Universität. Im Fokus standen die Planung des internationalen Alumni-Events am 17. und 18. Mai in Budapest sowie der Ausbau gemeinsamer Alumni-Aktivitäten. Auch ein Austausch mit Edit Geiger-Gimpl, Leiterin des deutschen Studiensekretariats, konnte noch organisiert werden.
Am Abend begann um 18:15 Uhr die Infoveranstaltung im ehrwürdigen Szent-Györgyi Hörsaal des EOK-Gebäudes. Prof. Dr. Oldhafer eröffnete die Veranstaltung vor rund 70 Studierenden aus dem 2. und 4. Semester. Er stellte die seit 2008 bestehende transnationale Kooperation zwischen dem Asklepios Konzern und der Semmelweis Universität vor.
Dr. Krause knüpfte daran an und erläuterte anhand von Beispielen aus der Lehre, was den ACH so besonders macht: ein persönlicher Campus, kleine Studierendengruppen und die einzigartige Kooperation der 7 Hamburger Asklepios Kliniken - dem größten Klinikverbund Europas.
Luca Belke brachte immer wieder die studentische Perspektive ein und zeigte damit eindrucksvoll, dass diese Besonderheiten gelebte Realität sind. Anschließend ging Elisa Jannsen auf die Details der Bewerbung, Zulassung und Finanzierung ein, bevor Luca Belke den Abend mit einem überzeugenden Schlussplädoyer für den ACH und für Hamburg beendete.
Anschließend nutzten viele Studierende die Möglichkeit, mit den Campusvertreter:innen ins Gespräch zu kommen, um individuelle Fragen zu klären und sich über das Bewerbungsverfahren am ACH und für das Asklepios Exzellenz-Stipendium zu informieren.
Besonders häufig wurden Fragen zum Studierendenleben, zur Finanzierung sowie zur Umsetzung der Lehre in den Kliniken gestellt. Gerade die Möglichkeit, mit dem Studenten und Stipendiaten Luca Belke darüber ins Gespräch zu kommen, wurde von vielen Anwesenden intensiv genutzt und geschätzt.

Zweiter Halt: Szeged – Die Prep School im Fokus
Am nächsten Morgen fuhr das Team weiter nach Szeged, rund 200 Kilometer entfernt. Die Stadt machte ihrem Beinamen „Sonnenstadt" alle Ehre. Bei frühlingshaftem Wetter wurde zunächst die Stadt erkundet, bevor die Vorbereitungen für die Infoveranstaltung begannen.
Am Abend versammelten sich etwa 40 Studierende im Konferenzraum des Art Hotels. Die Veranstaltung war speziell auf die Bedürfnisse der Studierenden in Szeged zugeschnitten. Eine wichtige Neuerung: Seit diesem Jahr ist ein Wechsel an den ACH nur möglich, wenn die Studierenden die Prep School absolvieren. Diese kompakte Vorbereitung ermöglicht es, zulassungsrelevante Inhalte nachzuholen und sich optimal auf den Semesterstart vorzubereiten.
Erwartungsgemäß wurden hierzu zahlreiche Fragen gestellt, die Studierenden nutzten zudem die Chance, sich über das Asklepios Exzellenz-Stipendium sowie über die konkreten Abläufe des Wechsels zu informieren. Im Laufe der Veranstaltung konnten erste Bedenken und Sorgen der Studierenden ausgeräumt werden.
Für einige verlagerte sich der Fokus zunehmend: Statt ob ein Wechsel an das ACH infrage kommt, rückte die Frage in den Mittelpunkt, wie man die eigenen Chancen verbessern kann. Neben harten Faktoren wie Noten, Studiendauer und Credit Points spielten dabei vor allem die individuelle Motivation und Persönlichkeit eine entscheidende Rolle.

Fazit: Erfolgreiche Reise mit wertvollen Gesprächen
Das ACH-Team blickt auf eine erfolgreiche Tour zurück. Die persönlichen Gespräche mit den Studierenden und der Austausch mit den ungarischen Kolleg:innen haben den ACH noch greifbarer gemacht. Nun sind die Studierenden aus Budapest und Szeged bestens auf die Bewerbungsphase vorbereitet, die am 14. April 2025 beginnt.
Besonders in Erinnerung bleiben dem Team die inspirierenden Begegnungen, die produktiven Meetings und das gute Wetter.