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Mehr als 40 Prozent der Krebserkrankungen in Deutschland betreffen die ableitenden Harnwege, also urologische Tumore: Einer von neun Männern erhält im Laufe seines Lebens wahrscheinlich die Diagnose Prostatakrebs, mit rund 23 Prozent ist es die häufigste Krebserkrankung von Männern. Jetzt erweitern die Hamburger Asklepios Kliniken ihr onkologisches Angebot: An der Asklepios Klinik Barmbek übernimmt Dr. Dr. habil. Christopher Netsch als Chefarzt die größte urologische Klinik in der Metropolregion Hamburg. Der renommierte Spezialist PD Dr. Hendrik Isbarn wechselt vom Prostatazentrum Berlin an das Asklepios Klinikum Harburg und leitet den neuen Bereich Uro-Onkologie.
An den Standorten Altona, Barmbek, Harburg, Rissen und Wandsbek bieten die Asklepios Kliniken eine umfassende Expertise: Von der Endourologie (schonender, minimalinvasiver Zugang) über die roboterassistierte Urologie bis hin zu Diagnostik und Therapie der rekonstruktiven (wiederherstellenden) und onkologischen Urologie. Die hochspezialisierten Teams versorgen zusammen mehr als 9.000 stationäre Patient:innen im Jahr: Rund jeder zweite urologische Patient in der Hansestadt wird hier behandelt. Durch die hohe Fachexpertise können die Kliniken das gesamte Spektrum urologischer Krankheitsbilder behandeln.
Insbesondere in der urologischen Onkologie wächst aufgrund der demografischen Entwicklung der Behandlungsbedarf, denn mit zunehmendem Alter steigt das Risiko, an Krebs zu erkranken. „Für Patienten in der Hansestadt ist der Ausbau unseres Angebots eine gute Nachricht: In Altona, Barmbek und Harburg behandeln unsere Spezialisten urologische Krebserkrankungen auf höchstem Niveau – und das umfassend und individuell“, erklärt Privatdozentin Dr. Sara Sheikhzadeh, Medizinische Vorständin der Asklepios Kliniken.
In der Asklepios Klinik Barmbek folgt Dr. Dr. habil. Christopher Netsch auf Prof. Dr. Andreas Gross, der sich nach fast 20 Jahren als Chefarzt in den Ruhestand verabschiedet. Der 46-Jährige ist international anerkannter Experte für Harnsteintherapie, gutartige Prostatavergrößerung und Operationen mit dem Da Vinci-Roboter. Der onkologische Schwerpunkt der Barmbeker Klinik soll unter ihm weiter ausgebaut werden – und so ein interdisziplinäres und individuelles Angebot im Hamburger Nordosten schaffen.
Für PD Dr. Hendrik Isbarn ist die neue Aufgabe in Harburg auch eine Rückkehr in die Heimat. Vor seinem Wechsel als Chefarzt der Urologie des Vivantes Humboldt-Klinikums in Berlin war der 47-Jährige mehrere Jahre als Leitender Arzt in der Martini-Klinik in Hamburg tätig. Der von ihm verantwortete Bereich Uro-Onkologie im Asklepios Klinikum Harburg setzt auf schonende Behandlungsmethoden – ein Schwerpunkt wird dabei die radikale Prostatektomie (Entfernung der Prostata) mit dem Operationsroboter Da Vinci sein.
Patienten profitieren bei urologischen Krebsdiagnosen von der interdisziplinären Zusammenarbeit innerhalb der Kliniken – und das in Altona, Barmbek und Harburg. Nach entsprechender Vorbereitung in den jeweiligen „Spezialsprechstunden für Uro-Onkologie“, zielgerichteter und innovativer Diagnostik, erfolgt unter Berücksichtigung aktueller Leitlinien ein Therapiebeschluss in einer interdisziplinären Tumorkonferenz mit den Expert:innen der Onkologie und Strahlentherapie. Die Therapiebeschlüsse berücksichtigen neben dem Tumor des Patienten selbstverständlich auch das Alter, den allgemeinen Gesundheitszustand und natürlich auch die Wünsche des Patienten. Besondere Behandlungsansätze umfassen die medikamentöse Tumortherapie, lokale Chemotherapie bei Harnblasenkrebs sowie die Unterstützung bei Schmerztherapien im Rahmen multimodaler Ansätze.
Urologie - Asklepios Klinik Altona
Urologie - Asklepios Klinik Barmbek
Urologie - Asklepios Klinikum Harburg
Urologie - Asklepios Westklinikum Hamburg
Urologie - Asklepios Klinik Wandsbek
Video mit Dr. Dr. habil. Netsch zum Thema Blasenkrebs: https://www.youtube.com/watch?v=wQdaIuToUZ8&list=PLhKoyZAFkGBsbxPl08hH8C0sjxaM1ZtWC&index=1&t=12s
Dr. Dr. habil. Christopher Netsch, Chefarzt Urologie an der Asklepios Klinik Barmbek (Foto: Asklepios)
Experte für onkologische Urologie in Harburg: Leiter Uro-Onkologie PD Dr. Hendrik Isbarn (Foto: Asklepios)
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