rTMS

Bild: Neurostimulation-2
rTMS-Gerät im Zentrum für Neurostimulation

WANN IST EINE RTMS-BEHANDLUNG SINNVOLL?

Die rTMS-Behandlung kann bei unipolarer Depression, sowie bei akustischen Halluzinationen im Rahmen einer Schizophrenie angewendet werden. Zumeist erfolgt die Therapie zusätzlich zu einer bereits etablierten medikamentösen Therapie, insofern mit dieser bisher kein ausreichender Erfolg erzielt werden konnte.

WIE FUNKTIONIERT RTMS?

Bei Personen, die an einer Depression bzw. einer Schizophrenie erkranken, konnte eine veränderte Aktivität bestimmter Hirnregionen nachgewiesen werden. Die rTMS-Behandlung zielt darauf ab, das Gehirn mit Hilfe 
kurzer (elektro-)magnetischer Impulse zu stimulieren (Transkranielle Magnetstimulation). Diese wiederholen sich mehrfach innerhalb einer Sitzung (repetitiv). Sie durchdringen den Schädelknochen, erreichen die 
äußeren Schichten des Hirns und können so die Aktivität von Nervenzellen aktivieren oder deaktivieren.

WELCHE FORMEN DER RTMS BIETEN WIR AN?

Neben der klassischen rTMS, bieten wir Theta-BurstStimulation an. Hierbei wird im Vergleich zur klassischen rTMS eine höhere Stimulationsintensität verwendet. Die Dauer der Behandlung ist kürzer. Die Wirksamkeit ist 
vergleichbar zur klassischen rTMS.Wir klären gemeinsam mit den Patient:innen, welche Art der rTMS für sie geeignet ist

IN WELCHEN FÄLLEN KANN KEINE BEHANDLUNG  ERFOLGEN?

Vor der rTMS-Behandlung bestimmen wir die jeweils individuelle 
Erregungsschwelle mittels der sogenannten Elektromyographie. Falls die Erregungsschwelle der/des Patient:in außerhalb der vorgegebenen Norm liegt, können wir keine rTMS-Behandlung durchführen. Auch bei Patient:innen mit 
Epilepsie beziehungsweise epileptischen Anfällen in der Krankheitsgeschichte, kann keine Behandlung erfolgen.

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